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Kulturelles Erbe bewahren

Im Frauenchor Juckern-Saland pflegen wir Volkslieder und moderne Melodien. Unsere Leidenschaft für Gesang verbindet uns mit Tradition und Gemeinschaft.

Gemeinschaft erleben

Bei uns stehen Freundschaft und geselliges Miteinander im Mittelpunkt. Freue dich auf gemeinsame Ausflüge und regelmäßige Auftritte in der Region.

Erfahrene
Leitung

Unser Chor wird von

Andrea Schmid mit viel Humor und Musikalität dirigiert, wodurch sich für uns eine neue Welt des Gesangs und der Kreativität eröffnet.

Editorial

Frauenchor Juckern-Saland seit 1948

Der Frauenchor Juckern Saland wurde 1948 gegründet. Es bestand damals ein Töchternchor in Undalen, dort durften jedoch nur Ledige mitsingen. Somit blieb den Verheirateten nichts anderes übrig, als einen neuen Chor ins Leben zu rufen.
An der ersten Probe, nach der Gründungsversammlung fanden sich 36 Sängerinnen ein, um mit Herrn Lehrer Gohl -dem Bruder vom bekannten Willi Gohl- im neuen Schulhaus Haselhalden zu singen. Über die Jahre ist der Chor von vielen verschiedenen Dirigenten geführt worden, oft waren es Lehrer aus dem Dorf. Im Moment haben die Frauen einen jungen Dirigenten, Andrea Schmid, der den Chor vor einem Jahr übernommen hat. Leider konnte er -coronabedingt- noch gar nie mit den Frauen auftreten.
Die Frauen wirkten bei Kirchenkonzerten, Schützen- und Wiesenfesten, 1. August-Feiern und dergleichen mit. Bald unterstützten sie den Männerchor bei seiner Abendunterhaltung und bald darauf organisierten sie ihre eigene Veranstaltung im kleinen Saal im Restaurant Löwen in Juckern. Noch später wurde das Chränzli der Baumer Chöre von vier Chören gemeinsam angeboten, dem Frauenchor Juckern Saland, dem Männerchor Juckern Saland, dem Gemischten Chor Lipperschwendi und dem Kinder- und Jugendchor Bauma.
Oft und gern wurde auch gereist, zuerst im Wechsel einmal einen Tag und dann sogar zwei. Zweimal waren die reisefreudigen Frauen sogar vier Tage unterwegs, da sie in Kirchberg im Tirol an einem Sängertreffen teilnahmen.
s gibt wohl fast keine Gegend mehr in der Schweiz, die man auf einer Frauenchorreise nicht schon einmal gestreift hätte. Endlich haben die Frauen so einmal Zeit zum Plaudern und Erzählen und das Vereinsleben auf eine andere Weise zu geniessen.
1984 regte sich der Wunsch nach einer eigenen Fahne. In ein spezielles Kässeli kamen die gesparten Franken. Dazumal begannen die Frauen am Baumermärt Raclette zu verkaufen. 1988 war es so weit, die stolzen Sängerinnen vom Frauenchor durften die Fahne an einem stimmungsvollen Fest einweihen. Der Männerchor Turbenthal stand dem Frauenchor als Fahnengötti zur Seite und trug auch zum festlichen Rahmen bei. Nebst der Fahne ist auch der Raclettestand geblieben. Wer könnte sich heute den Baumermärt ohne Raclette vom Frauenchor vorstellen.
Im Moment zählt der Frauenchor Juckern Saland 31 aktive Mitglieder. Zusätzlich sind noch zwei Sängerinnen am Schnuppern. Wir hoffen sehr, dass sie sich für uns entscheiden. Sehr erfreulich ist, dass in der Zeit nach Corona bereits vier junge Frauen neu zu uns gestossen sind. Das ist toll, da wir wie so viele Chöre etwas an Überalterung leiden.
Der Frauenchor Juckern Saland pflegt nebst der Freundschaft und dem geselligen Vereinsleben auch den guten Gesang. Gesungen werden Volkslieder, besinnliche Lieder, Schlager, aber auch modernes Liedgut.